Alle unter „Grafik Aktuell“ erschienenen Abbildungen

Steuerliche Investitionsanreize können die Beschäftigung steigern

13. August 2025

Die Bundesregierung setzt auf steuerliche Investitionsanreize, um die deutsche Wirtschaft zu stärken. Eine aktuelle Studie zum früheren Investitionszulagengesetz in Ostdeutschland zeigt, dass solche Anreize positive Auswirkungen auf die wirtschaftliche Entwicklung von Unternehmen haben können. ...weiterlesen

Das Balkendiagramm zeigt die Wirkung gestiegener Steueranreize durch das Investitionszulagengesetz auf Unternehmen des verarbeitenden Gewerbes in Ostdeutschland. Die Effekte stellen die durchschnittliche Veränderung der Investitionen, dem Kapitalstock, der Beschäftigung und dem Inlandsumsatz von kleineren im Vergleich zu größeren Unternehmen dar. Unterschiede zwischen Bundesländern und Industriezugehörigkeit wurden bereinigt. Die Grundlage der Analyse sind das AFiD-Panel Industriebetriebe und die Kostenstrukturerhebung des statistischen Bundesamts sowie eigene Berechnungen des IAB.

In Betrieben mit Betriebs- oder Personalrat werden häufiger familienfreundliche Maßnahmen angeboten

1. August 2025

Betriebe können viel tun, um sich familienfreundlicher aufzustellen. Doch nicht jeder Betrieb ist auf diesem Feld gleichermaßen engagiert. Eine Befragung im Rahmen des IAB-Betriebspanels aus dem Jahr 2024 zeigt: Betriebe mit Arbeitnehmervertretung bieten häufiger familienfreundliche Arbeitszeitmodelle an und unterstützen auch häufiger Beschäftigte, die Angehörige pflegen. ...weiterlesen

Das Balkendiagramm zeigt den Anteil von Betrieben mit und ohne Personalvertretung, die verschiedenen familienfreundliche Maßnahmen anbieten, in Prozent. Konkret geht es um die Mitgliedschaft im Netzwerk „Erfolgsfaktor Familie“ oder vergleichbaren Organisationen, eine familienfreundliche Arbeitszeitgestaltung und die Unterstützung von Beschäftigten mit pflegebedürftigen Angehörigen. Unterschieden wird zwischen Betrieben mit mindestens 5 Beschäftigten und Betrieben mit mindestens 50 Beschäftigten. Es zeigt sich, dass in allen Betrieben mit Betriebsräten häufiger familienfreundliche Maßnahmen angeboten werden. Mehr Informationen entnehmen Sie bitte dem Text bei der Grafik. Die Werte basieren auf der Betriebsbefragung IAB-Betriebspanel aus dem Jahr 2024.

Insbesondere Arbeitslose sind mit Partner*in zufriedener als ohne

24. Juni 2025

Die Zufriedenheit mit dem eigenen Leben ist bei Beschäftigten höher als bei Arbeitslosen. Hierbei zeigen sich allerdings Unterschiede in Abhängigkeit vom Partnerschaftsstatus. Bei Beschäftigten, aber insbesondere bei Arbeitslosen, die in einer Partnerschaft leben, fällt die Lebenszufriedenheit deutlich höher aus. ...weiterlesen

Das Balkendiagramm zeigt für das Erhebungsjahr 2023 die Lebenszufriedenheit, die auf einer Skala von 0 („ganz und gar unzufrieden“) bis 10 („ganz und gar zufrieden“) erhoben wurde, nach Beschäftigungsstatus und Partnerschaftsstatus. Beim Beschäftigungsstatus wird zwischen Beschäftigten oberhalb der Minijobgrenze und Arbeitslosen, die bei der Bundesagentur für Arbeit gemeldet sind, unterschieden. Beim Partnerschaftsstatus zwischen Personen mit und ohne Partner*in im Haushalt. Die Daten stammen aus dem Panel „Arbeitsmarkt und soziale Sicherung“ und eigenen Berechnungen des IAB. Für die deskriptive Auswertung wurden Hochrechnungsfaktoren verwendet.

Trotz fortschreitender Digitalisierung der Arbeitsplätze stagniert die Homeoffice-Nutzung

12. Juni 2025

Die Digitalisierung auf dem deutschen Arbeitsmarkt hat durch die Covid-19 Pandemie einen „Boost“ erfahren. Dieser ging vor allem mit dem sprunghaften Anstieg der Nutzung von Homeoffice sowie von digitaler Kommunikation und Kollaboration einher. Während allerdings die Nutzung digitaler Technologien am Arbeitsplatz in den letzten Jahren weiter vorangeschritten ist, gilt dies nicht für die Nutzung von Homeoffice. Hier scheint der Scheitelpunkt weitgehend erreicht zu sein. ...weiterlesen

Die Abbildung zeigt die Angaben von befragten Beschäftigten, wie stark sie Homeoffice und digitale Technologien am Arbeitsplatz nutzen. Die jährlichen Angaben bilden den Zeitraum von 2019 bis 2023 ab und sind auf einer Skala von 0 bis 4 erfasst, wobei 0 für keine Nutzung steht und 4 für einen hohen Nutzungsgrad. Die Angaben sind untergliedert in die Berufssektoren Unternehmensführung und -organisation, Fertigungstechnische Berufe, Geisteswissenschaftler und Künstler, medizinische und nicht-medizinische Gesundheitsberufe sowie Unternehmensbezogene Dienstleistungsberufe. Auch der Gesamtwert ist dargestellt. Die Werte beruhen auf Daten des Nationalen Bildungspanels (NEPS-SC6) sowie eigenen Berechnungen. Mehr Informationen können Sie dem Text zur Grafik entnehmen. Herausgeber der Grafik ist das Institut für Arbeitsmerkt- und Berufsforschung.

Abgehängt? Frauen nutzen KI beruflich viel seltener als Männer

20. Mai 2025

Künstliche Intelligenz (KI) wird weitreichende Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt haben. Bereits heute werden KI-Kompetenzen auf dem Arbeitsmarkt zunehmend nachgefragt. Ergebnisse unserer aktuellen Beschäftigtenbefragung zu „Digitalisierung und Wandel der Arbeit (DiWaBe)“ zeigen, dass Frauen KI bei ihrer Arbeit deutlich seltener nutzen als Männer, was die bestehenden Geschlechterungleichheiten eher verfestigen als nivellieren dürfte. ...weiterlesen

Die Grafik zeigt den Anteil von Frauen und Männern, die 2024 angegeben haben, in den letzten fünf Jahren am Arbeitsplatz Künstliche Intelligenz zu nutzen. Dabei handelt es sich um bereinigte Werte; das heißt, es ist herausgerechnet, dass es Unterschiede zwischen Frauen und Männern im Hinblick auf Alter, Bildung, Branche und Beruf gibt. Die Grafik zeigt, dass 42 Prozent der Frauen und 30,7 Prozent der Männer angaben, im Jahr 2024 keine Künstliche Intelligenz am Arbeitsplatz zu nutzen; 33,9 Prozent der Frauen und 32,4 Prozent der Männer gaben an, dass sich an der Nutzung von Künstlicher Intelligenz am Arbeitsplatz nichts geändert hat; und 24,1 Prozent der Frauen und 36,8 Prozent der Männer gaben an, dass die Nutzung von Künstlicher Intelligenz am Arbeitsplatz zugenommen hat.

Beschäftigte mit Weiterbildungsangebot vom Arbeitgeber realisieren ihre Weiterbildungspläne häufiger

6. Mai 2025

Trotz der zunehmenden Bedeutung von beruflicher Weiterbildung in Zeiten technologischen und ökologischen Wandels und der sich dadurch verändernden Anforderungen an berufliche Tätigkeiten ist die Weiterbildungsbeteiligung von Beschäftigten kaum gestiegen. Die Gründe dafür sind vielfältig. Ergebnisse aus der IAB-Onlinebefragung „Arbeiten und Leben in Deutschland“ (IAB-OPAL) geben Aufschluss darüber, welche Rolle betriebliche Weiterbildungsangebote für die Weiterbildungsbeteiligung spielen. ...weiterlesen

Das Säulendiagramm zeigt die Weiterbildungsteilnahme von Beschäftigten mit und ohne Weiterbildungsangebot vom Arbeitgeber, nach Weiterbildungsintention. Die Befragten mit geringer Weiterbildungsintention nehmen weniger häufig an Weiterbildungen teil, als solche mit hoher Weiterbildungsintention. Allerdings ist, unabhängig von der Weiterbildungsintention, die Weiterbildungsbeteiligung bei Beschäftigten mit betrieblichen Weiterbildungsangeboten immer deutlich höher als bei Beschäftigten ohne solche Angebote. Die Daten basieren auf der IAB-Onlinebefragung „Arbeiten und Leben in Deutschland“ (IAB-OPAL).